Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie, die helfen kann zu verstehen, in welcher Weise man sich behindert und was man sich selbst antut. Durch das Erleben der verschiedenen Anteile wird man sich seiner Möglichkeiten wieder bewusst und kommt zurück in die Selbstverantwortung.

Selbstverwirklichung und Persönlichkeitswachstum sind dabei grundlegende Ziele in der Gestalttherapie, wie ich sie benutze.

Die bekannteste Methode ist der „leere Stuhl“, in dem innere Konfliktbilder sich gegenüber sitzen und in den Dialog treten. Über den Dialog wird das Wahrnehmen und Zuhören, Mitgefühl und Verständnis gefördert und oft tauchen neue Ideen oder Sichtweisen auf, die vom Klienten als sehr bereichernd empfunden werden.

Darüber hinaus spielt die Körperwahrnehmung, Aufmerksamkeit auf Widersprüchlichkeiten in Wort und Gestik und die Übertreibung eine sehr wichtige Rolle, da sich innere oder äußere Konfliktbilder, die noch unbewusst waren hier ausgedrückt werden. Indem darauf aufmerksam gemacht wird, steigt die eigene Bewusstheit für eigene Blockierungen und die Handlungsfähigkeit wächst von innen heraus.

Durch das Hören, Erleben und Ausdrücken von eigenen abgelehnten Anteilen steigert sich auch die Kontaktfähigkeit zu sich und der Umwelt, sowie die Selbstregulation bei Herausforderungen, womit Krisen besser durchlebt werden können.

Schließlich stellt sich eine erhöhte Lebensqualität durch den gewonnenen inneren Reichtum ein.

In der Regel sind schon nach wenigen Sitzungen positive Veränderungen sichtbar, ohne den Weg über jahrelange Intellektualisierungen einer Psychoanalyse gehen zu müssen.

Themen werden in jeder Sitzung formuliert, die in der jeweiligen Sitzung bearbeitet werden.

Du entscheidet also, woran du arbeiten möchtest, oder welches Thema ansteht.

Es ist durchaus möglich wegen eines konkreten Problems eine Sitzung zu buchen und nur dieses zu bearbeiten, da Gestalt in sich ganzheitlich ist und durch das sofortige Erleben schon unmittelbare Veränderungen in Gang kommen.