Chakrenmodell 2.0

Die kreisförmige Betrachtung auf den Energiefluss der Chakren

Das Chakrenmodell zeigt, dass wirklich alle Potentiale, die man sich vorstellen kann innerhalb einer Person angelegt sind. So wie auch rein physiologisch die Anlage des Mannes in der Frau und die der Frau im Mann enthalten ist, sei es auf die embryonalen Entwicklung oder auf die Psyche des Menschen bezogen. Je nachdem, worauf wir unseren Fokus in der Potentialentfaltung legen, werden sich auch die dazugehörigen Chakren mehr ausprägen.
Alles, was wir ausladen, was wir nicht sehen, wahr haben oder leben wollen, landet im Schatten, ist also außerhalb des Lichts, außerhalb des Fokus. Diese Potentiale im Schatten kosten den Menschen jedoch viel Energie, denn alles im Schatten drängt danach ans Licht zu kommen und erleuchtet zu werden.
Die Pflanzen leben uns das wunderbar vor, indem sie der Sonne entgegen wachsen und viele ihre Blüten nach der Sonne ausrichten.

Ich werde dir nun einen Einblick in die Wechselwirkung derjenigen Chakren geben, die jeweils einer Schale im Chakrenmodell angehören. Ich beschreibe wie du diese für dein Wachstum und deine Entfaltung anwenden kannst. So kannst du entstehende Schattenaspekte frühzeitig erkennen, integrieren und nutzen lernen.

Man kann den Chakrenkreislauf wie eine Schale in 2D oder Spirale in 3D betrachten, in der sich Schichten von innen nach außen um das Herzchakra als Zentrum aufbauen.

Dabei beeinflussen sich immer die Chakren besonders stark, die den selben Abstand zum Zentrum, dem Herzchakra haben. Es ist keine linearer Weg. Die Betrachtung beschreibe ich von innen nach außen, also vom Herzchakra aus zum Wurzel-, und Kronenchakra.  Genausogut kann  der Weg von außen nach innen beschrieben werden.  Es ist die Dynamik gleich eines Torus, das gleichzeitig von innen nach außen und außen nach innen fließt. Zur Vereinfachung beschreibe ich nur eine Wegrichtung.

— Ebene 0 /4 Der Meisterweg der Selbstverwirklichung

Am Ende führt alles zurück und alles findet seinen tiefsten Kern in der Ausbildung von Selbstliebe und Liebe zu Allem, was ist. Das ist der Meisterweg des Herzens. Ein jeder und eine jede geht ihn, wie der Weg auch immer aussehen mag. Ob über das Gefühl der Getrenntheit, Isolation, Perfektionismus, Kunst, Leistungsdruck oder Ausdruck. In allem gehen wir, um den Weg der Selbstliebe zu krönen. Dafür muss mancher sein Königreich zuerst wieder erobern, mancher entmisten, mancher vergeben, trauern oder sich mit sich selbst verbinden, anstatt mit den Erwartungen der Eltern oder anderer Enger committet zu sein.

→ Im Herzchakra meistern wir also unser Bewusstsein über alles, das wir sind.

— Ebene 1 Werte selbstbestimmt kommunizieren


Dadurch entwickeln wir einen Enthusiasmus und einen Mut, unser Innerstes zu verwirklichen. Mit diesem Selbstwert, der im Solarplexuschakra aktiviert wird, finden wir die Tatkraft und den Mut, loszugehen und uns selbstbestimmt auf den Weg zu machen, wenngleich wir nicht wissen, welche Gefahren uns auf dem Weg begegnen werden. Wir werden Sprachrohr unseres Herzens sein und dessen Weisheiten nach außen transportieren. Das entspricht dem Kehlkopfchakra: Seine Herzenskraft mit der Welt zu teilen.

→ Wir meistern hier den Weg des Gelehrten, der sein Wissen darüber teilt, wie man die Herzkraft bestenfalls einsetzt. Dafür braucht man das Selbstbewusstsein, das im Solaplexuschakra entwickelt wird.


— Ebene 2 Intuitives kreativ nutzen


Projekte und Wünsche steigen aus den Tiefen des Schöpfungsbewusstseins an die Oberfläche des Wachbewusstseins. Wir spüren und leben das, was uns Lust bereitet und was wir kreieren und erschaffen wollen. Wir meistern den Weg des Künstlers in uns, das im Sakralchakra als Potential verankert liegt. Wir lernen uns über unsere Lust kennen und befähigen uns der Selbsterkenntnis, was der Kraft des Stirnchakra entspricht. Über Ideen, die aus uns erwachsen, erhalten wir ein Bild über uns selbst. Auch Bilder und Visionen über langfristige Ziele dessen, was wir machen möchten, entstehen aus einem gesunden Wechselwirken des Sakralchakras und Stirnchakras.

→ Hier meistern wir den Weg des Geistheilers über den intuitiven Zugang zum Kosmischen. Dafür brauchen wir die Kreativität, das lebens-erschaffende Prinzip, das im Sakralchakra entwickelt wird.

— Ebene 3 Das Ungreifbare greifen


Fließt die Energie weiter, strömt sie ins Wurzelchakra hinein und das, was man machen möchte mit dem Ziel vor Augen, kann manifestiert werden und „geboren“ werden. Im Wurzelchakra meistern wir also die Fähigkeit zur Manifestation über das Ausbilden und Kreieren eines gesunden Nährbodens, dem Körper. Das Motto hier könnte lauten: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“. Wird das Manifeste verbunden mit dem Höchsten und Besten, mit der reinen Lichtenergie des Universums, brechen erneute Lichtsamen aus dem Herzchakra hervor, Liebe wächst und die Energie fließt wieder weiter nach außen.

→ Der Meisterweg im Kronenchakra ist die Überwindung des Personalen und Wahrnehmen dessen, was alles verbindet, wodurch sämtliche Trennung aufgehoben wird. Dafür benötigen wir eine Grundsicherheit, die wir über unsere Herkunft und dem Materiellen, dem Persönlichen im Wurzelchakra entwickeln.

Erkennen, wo man aus der Balance gefallen ist

Wenn du nun beispielsweise dein am stärksten ausgeprägtes Chakra im Kehlkopf besitzt, wird sich in den Schatten verdrängtes vor allem über das Solarplexuschakra äußern. Um nun in die Balance zu kommen oder zu bleiben, könntest du dich fragen, was dich in deinem Selbstbewusstsein stärkt.

Menschen, deren berufliche Grundlage Kommunikation ist, sollten überprüfen, ob das, was sie kommunizieren im Einklang mit ihren Werten steht, denn so können sie Kehlkopfchakra und Solarplexuschakra harmonisch zusammenspielen lassen. Steht es nicht mit den eigenen Werten in Einklang, muss Energie aus dem Solarplexuschakra zurückgedrängt werden. Denn eigene Werte würde den Job zu sehr in Frage stellen. Dadurch staut sich Energie bis ins Herz zurück.
Je mehr sich die Potentiale eines Chakras ausprägen, wird sich das Dazugehörige zeigen, um mit einbezogen zu werden in den Prozess der Selbst-Verwirklichung.

Jemand, der sich mit Heilung auseinander setzt oder mit dem Heiler in sich, sollte sich auch dem Kreativen widmen, um zu wachsen. Ebenso sollte sich ein Künstler mit Heilung auseinandersetzen, um seine Kunst einer höheren Vision zu widmen, wenn er innerhalb der Kunst weiter wachsen möchte.

Jemand, der sicherheitsbezogen und materialistisch unterwegs ist, wird irgendwann immer wieder auf Spiritualität stoßen, um weiter zu wachsen, genauso wie jemand mit dem Körperlichen konfrontiert werden wird, der sehr spirituell ist. Alles strebt nach Ausgleich und Ausbalancierung. Wenn wir die Themen nicht integrieren, werden wir immer kränker und das vernachlässigte Chakra wird sich immer deutlicher mit Symptomen und Beschwerden zeigen oder Situationen, die sich im Leben als Muster wiederholen.

Wir Menschen haben vom Leben ein riesiges Geschenk erhalten: Mit allen unseren Sinnen uns und die Welt zu erfahren und unsere Fähigkeit zur Bewusstheit. Erst wenn wir lernen,selbst kreierte Limitierungen immer wieder zu erkennen und darüber hinauszuwachsen, können wir ein Gefühl davon bekommen, alles zu erschaffen. Jeder hat seine eigene Aufgabe hier, die der besonderen Ausprägung eines Chakras entsprechen könnte. Jedoch können wir nur dann wirken, wenn wir das Große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Gleich aller Chakren, die fließen wollen.
Das bedeutet im ersten Schritt zu erkennen, welches Chakra die größte Aufmerksamkeit bekommt und das dazugehörige Chakra nach diesem Chakrenmodell zu integrieren.

Welcher Qualität in dir gibst du in deinem Leben grad den größten Raum?

Zu welchem Chakra gehört es?

Schaue, was es für dich persönlich braucht, das dazugehörige Chakra zu stärken und dessen Themen auch Raum zu geben, um für Ausgleich zu sorgen

Du wirst sehen, dass es viel einfacher wird, generell in deinen Fluss zu kommen, wenn du mit diesen kleinen Schritten beginnst und ab und zu schaust, ob das Chakra noch aktuell ist oder ein anderes beginnt, sich in den Vordergrund zu legen.
Die Energie in allen unseren Chakren fließen zu lassen und dessen Themen und Anlagen in uns zu entwickeln wird dann Schritt für Schritt einfacher werden. Wir müssen auch in der Gesellschaft nicht alles können. Doch können wir unsere Aufgabe dann am besten zum Wirken bringen, wenn wir offen sind für das, was uns umgibt und darauf bereit sind zu reagieren. So bleiben wir in Bewegung, in Verbindung und wachsen Stück für Stück in unser Potential hinein.

Ab März werde ich Chakra Gong Verreibungen wieder anbieten, die diesem Modell entsprechen. Du verreibst alchemistisch dein unteres Chakra und ich werde das azugehörige obere Chakra mit dem Gong bespielen.

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Ich freue mich auf die Entwicklung, die die Arbeit mit den Chakren genommen hat und dich darin tiefgreifender und umfassender zu begleiten.